Religionskriege – um Gottes Willen – wie lange noch?

Tod im Namen Gottes? Leben zerstören, im Auftrag des Herrn? Absurditäten, wie das jüngste Gemetzel in Manchester, lassen sich schwerlich vorurteilsfrei kommentieren. Aber immer wieder sind es Menschen (kein Gott), die andere Menschen vernichten, weil sie religiös fanatisch erzogen wurden. Individuelles Leben wird als wertlos abgestempelt, wenn es nicht festgelegten religiösen Regeln folgt. Diese Regeln hat Gott nicht aufgestellt, sondern Menschen haben sie niedergeschrieben! Egal wie diese Bücher betitelt sind. Dass derartige Regularien Leben beschränkt und seine freie Entfaltung behindert, darüber will niemand etwas wissen.

Wie lange wollen wir noch handlungsunfähig Trauerzeremonien für Terroristenopfer abhalten? Müssen wir mit Gewalt heimzahlen, was Verblendete anrichten? Ist es denn nicht endlich an der Zeit, dass sich die großen Vertreter der Weltreligionen an einen Tisch setzen, ihre Rolle als Führer wahrnehmen und FRIEDEN auf die Tagesordnung setzen, anstatt Gott anzubeten, er solle sich selbst darum kümmern? Wer fordert sie dazu auf?

Wo ist die weltweite politische Allianz der Aufklärung? Kriege werden durch neue Kriege nicht beseitigt (siehe Weltgeschichte). Nur Ignoranten können das bestreiten. Warum geht dann kein Aufschrei der Bevölkerung durch die Länder dieser Welt, weil Politiker nach jedem Anschlag nur ihren Zettel ablesen, auf dem immer wieder die gleichen Metaphern stehen? Wenn in der menschlichen Hierarchieordnung diese Probleme nicht an der Wurzel angepackt und offen diskutiert werden, gibt es nur zwei Gründe: entweder man besitzt nicht die Fähigkeit, Menschen zu führen oder es wird bewusst ignoriert, um Wahrheit zu verschleiern. Denken Sie sich Ihren Teil.

Volkes Geduld ist groß. Aber wehe dem, der sie überspannt (auch hier: siehe Weltgeschichte).

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